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Seminar: “Das neue Geheimnisschutzgesetz und wettbewerbsrechtliche Regelungen für F&E- und Lizenzverträge“

Datum: 17.12.2019
Uhrzeit: 09:15-16:15
Organisator: Dresdner Zentrums für Entrepreneurship und Transfer e.V. / TransferAllianz e.V. / HZDR Innovation GmbH
Ort: Pullman Hotel Dresden Newa

Eine Veranstaltung im Rahmen der TA-Weiterbildungsreihe

Der Schutz von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen ist für Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen von zentraler Bedeutung. Geschäftsgeheimnisse sichern einen technologischen Vorsprung, der für Wissenschaftseinrichtungen wie auch für Unternehmen Vorteile gegenüber Wettbewerbern verspricht und bisweilen grundlegend für den wissenschaftlichen oder geschäftlichen Erfolg sein kann. Dies gilt in besonderem Maße auch für Start-Ups, die über eine gute Idee und ein vielversprechendes Geschäftsmodell verfügen. Bisher wurde in Deutschland das Know-how insbesondere in Form von Betriebs- bzw. Geschäftsgeheimnissen über das Wettbewerbsrecht geschützt. F&E- und Lizenzverträge unterliegen der zwingenden Kartellrechtskontrolle, die im Falle eines Verstoßes zur Nichtigkeit der Vereinbarung und zu Bußgeldern führen kann. Das Seminar vermittelt die kartellrechtlichen Grundlagen und erläutert anhand der für F&E- und Lizenzverträge erlassenen Gruppenfreistellungs-Verordnungen („FuE-GVO“ und „TT-GVO“) die „Do´s and Don`ts“ bei der Vertragsgestaltung.

Inhalte

Das am 26. April 2019 in Kraft getretene Geschäftsgeheimnisgesetz („GeschGehG“) hat zahlreiche in der Vergangenheit offene Fragen beantwortet, aber auch einige neue Fragen aufgeworfen. Im ersten Seminarteil erhalten Sie zunächst einen Überblick über die neuen Regelungen im Vergleich zur bisherigen Rechtslage. Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf notwendige und sinnvolle Maßnahmen, die zu einem effektiven Schutz Ihrer Geschäftsgeheimnisse ergriffen werden sollten. Nach der Mittagspause wird es um die Vermittlung der wesentlichen Grundsätze zur Vermeidung von Kartellrechtsverstößen bei der Vertragsgestaltung im Technologiebereich gehen.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter in Transfer- und Rechtsabteilungen von Universitäten, Fachhochschulen und Einrichtungen der außeruniversitären Forschung, Gründer, IP-Spezialisten, Geschäftsführer, CTOs und CIOs, in deren Verantwortungsbereich der Schutz von Geschäftsgeheimnissen fällt sowie sonstige Interessierte.

Referent: Hendrik Kamp
Hendrik Kamp berät seit schwerpunktmäßig mittelständische HighTech-Unternehmen, Start-ups und Wissenschaftseinrichtungen auf dem Gebiet des (internationalen) Vertragsrechts. Geboren und aufgewachsen in NRW, absolvierte er sein 1. Juristisches Staatsexamen in Bayern. Nach Ablegen des 2. Juristischen Staatsexamens leitete er bereits sehr früh die Rechtsabteilung eines börsennotierten Unternehmens der Automobilzulieferindustrie. Anschließend begleitete Hendrik Kamp in leitender Position erfolgreich den Turnaround eines mittelständischen Halbleiterherstellers und vertiefte dabei seine wirtschaftliche Expertise. Parallel eignete er sich das systematische Vorgehen zur Prozessverbesserung mithilfe analytischer und statistischer Methoden (SixSigma) an. Im Jahr 2009 machte er sich als Rechtsanwalt selbstständig und gründete BIZ | LAW Rechtsanwälte. Seit Frühjahr 2016 ist Herr Kamp außerdem als einer der ersten Negotiation Facilitator der Wiener Schule der Verhandlungsführung zertifiziert.

Referent: Prof. Dr. Sebastian Wündisch, LL.M
Prof. Dr. Sebastian Wündisch, LL.M. ist Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Noerr LLP im Bereich Geistiges Eigentum und Technologietransfer. Er berät u.a. bei der Gestaltung von Forschungs- und Entwicklungsverträgen sowie Lizenzverträgen – einschließlich der gerichtlichen und schiedsgerichtlichen Vertretung. Er berät und vertritt Start-ups, mittelständische Technologieunternehmen, Tech Dax und DAX 30 Unternehmen wie auch Universitäten, Fachhochschulen und Einrichtungen der außeruniversitären Forschung. Er ist Autor von zahlreichen Veröffentlichungen, u.a. des Standardwerks Rosenberger/Wündisch, Verträge über Forschung und Entwicklung, und Co-Leiter der Arbeitsgruppe Forschungs- und Entwicklungsverträge beim BMWi. Sebastian Wündisch ist Honorarprofessor für Technologietransfer an der TU Dresden sowie für Lizenzrecht an der Universität Leipzig.

Anmeldung und Teilnehmergebühren:

Die Teilnehmergebühr beträgt für Mitglieder der TransferAllianz 290 € zzgl. gesetzl. MwSt. € pro Teilnehmer. Für alle anderen Teilnehmer wird ein Betrag von 370 € zzgl. gesetzl. MwSt. pro Teilnehmer erhoben.

Hier geht es zur ANMELDUNG

 

 


Kontakt | Geschäftsstelle

TransferAllianz e. V.
Christiane Bach-Kaienburg
(Geschäftsstellenleiterin)

c/o PROvendis GmbH
Schloßstr. 11-15
D-45468 Mülheim an der Ruhr